VIAL — Verein Integrale Architektur und Lebensraumentwicklung
Bauhütte des
21. Jahrhunderts
So wie die mittelalterlichen Bauhütten Steinmetze, Baumeister und Gelehrte unter einem Dach vereinten, bringen wir Architektur, Wissenschaft und Menschlichkeit wieder zusammen — für Räume, die dem ganzen Menschen dienen.
Gegründet 2014
Schweiz
01 — Philosophie
Ganzheitlich
bauen
Integrale Architektur bedeutet für uns mehr als Statik und Fassade. Der Begriff „integral" stammt vom lateinischen integrare — wiederherstellen, zu einem Ganzen ergänzen. Wir verstehen Gebäude als Systeme, die physische, funktionale und atmosphärische Ebenen gleichzeitig ansprechen müssen.
Deshalb beziehen wir Nutzerinnen und Nutzer aktiv in den Entwurfsprozess ein — nach der Lead-User-Methode — und denken Architektur transdisziplinär: gemeinsam mit Psychologie, Ökologie und den Menschen, die einen Ort tatsächlich bewohnen werden.
Ob Schule, Spital, Büro oder Wohnhaus: gut gestaltete Räume fördern nachweislich Konzentration, Genesung und Wohlbefinden. Unser Ziel ist eine Architektur, die Sicherheit, Rückzug und Begegnung gleichermassen ermöglicht — Räume, in denen sich Menschen einfach zuhause fühlen.
02 — Der Verein
Getragen von einer Gemeinschaft, nicht von einem Büro
VIAL ist kein Architekturbüro, sondern ein Verein — ein interdisziplinäres Netzwerk aus Fachleuten und interessierten Laien, organisiert wie eine moderne Bauhütte.
Mitglieder
Architekt:innen, Planer:innen und engagierte Laien, die gemeinsam an einer menschlicheren Baukultur arbeiten.
Vorstand
Führt den Verein ehrenamtlich und vertritt die integrale Idee nach aussen — in Fachkreisen wie in der Öffentlichkeit.
Arbeitsgruppen
Vertiefen einzelne Themenfelder — von Wohnpsychologie bis Bildungsbauten — in konkreten Projekten.
Partner
Hochschulen, Verbände und Praxispartner, die den interdisziplinären Austausch mittragen.
03 — Schwerpunkte
Wo integrale Architektur wirkt
Vier Handlungsfelder, in denen unsere Arbeitsgruppen forschen, publizieren und Bauherrschaften beraten.
Bildungsbauten
Räume, die Konzentration, Neugier und soziales Lernen aktiv unterstützen statt nur zu verwalten.
Gesundheitsbauten
Licht, Ruhe und Orientierung als gestalterische Faktoren, die den Genesungsprozess spürbar fördern.
Arbeitswelten
Bürokonzepte, die Kommunikation und Motivation stärken und Fluktuation nachweislich senken.
Wohnraum
Geborgenheit, Rückzug und Begegnung im Gleichgewicht — nach den Grundbedürfnissen der Wohnpsychologie.
04 — Publikationen
„Raum fürs Leben schaffen"
Unser Vereinsbuch versammelt Positionspapiere, Fachartikel und Praxisbeispiele integraler Architektur — ein Nachschlagewerk für alle, die menschzentriert bauen wollen.
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