Dass wir in speziellen, herausfordernden und umwälzenden Zeiten leben, haben wohl mittlerweile alle gemerkt. Derart grosse Krisen und Veränderungen haben immer auch einen Einfluss auf die Architektur und auf unser Wohnen. Was wirkt in letzter Zeit immer stärker auf das Wohnen, auf die Architektur, ein?

Die UNO schätzt, dass in 30 Jahren 68,4 % der Menschheit in Städten leben. 1985 waren es nur 41,2 %. Um den zukünftig in Städten lebenden Menschen ein gutes Wohnumfeld zu bieten, benötigen wir einen ganzheitlichen Ansatz. Heutzutage will man nicht einfach nur gesund (nicht krank) sein, sondern wir wollen voller Lebensenergie und Freude das Dasein geniessen.

«Wohnen ist ein Grundbedürfnis»
Es bedeutet Geborgenheit,
Schutz gegen Witterung (Kälte, Nässe, Wind, Hitze),
gegen Emissionen (Lärm), Sicherheit (gegen Gewalt, Diebstahl),
Rückzugsmöglichkeit (eigenes Revier), Intimität,
– und bietet die Möglichkeit, seine eigene Symbolwelt zu kreieren.
Es ist auch ein Ort sozialer Interaktion, beinhaltet Ortsidentität.
Man spricht auch von der «dritten Haut»,
denn auf das «Wohnen» kann nicht verzichtet werden!

Wir erleben gerade ein Jahr, das absolut anders ist wie alle bisherigen. 2020 wird deshalb bestimmt in die Geschichte eingehen. Es wird das Jahr sein, das die Medien und die Welt in Atem hielt wegen der Corona-Pandemie. Und nebenbei waren Donald Trump, der US-amerikanische Wahlkampf vom 3. November 2020 ein dominierendes Thema.

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