Räume als Kraftorte – ein natürlicher Zustand oder ein menschliches Ergebnis?

Räume als Kraftorte – ein natürlicher Zustand oder ein menschliches Ergebnis?

Menschen verbringen über 90 Prozent ihrer Lebenszeit in Gebäuden. In Räumlichkeiten werden die Menschen mit ganz anderen Energien konfrontiert als in der Natur. In der Natur fliesst die Energie meistens viel freier und natürlicher in das Energiefeld eines Menschen. In Räumlichkeiten hingegen trifft ein Mensch auf zahlreiche, nicht dienliche, einschränkende Energien. Oft sind solche Energien von Menschen gemacht – selten bewusst und meistens aufgrund von Unachtsamkeit und Unwissenheit entstanden. Diese nicht dienlichen Energien können Menschen in ihrem Vorhaben behindern, Disharmonien in Beziehungen hervorrufen und Krankheiten begünstigen. Da ein Mensch so viel seiner Lebenszeit in Räumlichkeiten verbringt, sollte es das Ziel sein, möglichst kraftspendende Orte zu erschaffen.

Ein kraftvoller Raum ist ein Ort, welcher Menschen in ihren Absichten positiv unterstützt. Diese Unterstützung kann sich in Form von Entspannung zeigen, als Inspiration zum Arbeiten, für kreatives Schaffen, zu höheren Konzentrationsfähigkeit, wenn Kinder ihre Hausaufgaben erledigen, und um besser Schlafen zu können.

Räumlichkeiten mit diesen idealen Eigenschaften entsprechen grundsätzlich dem natürlichsten Zustand überhaupt. Alles, was jemals auf dieser Erde entstand, ist aus reinster Liebe entstanden, und diese idealen Eigenschaften bauen darauf auf. Dieser Urzustand der Liebe ermöglicht erst diese positiven Energien in den Räumen und sorgt dafür, dass diese Energien auch zu den Menschen fliesst.

Befinden sich jedoch andere, nicht dienliche Energien in einem Raum, zeigt dies auf, dass dieser Ort aus seinem Urzustand herausgefallen ist. Es versteht sich von selbst, dass dieser Urzustand wieder hergestellt werden will. Und da kommt der Mensch ins Spiel: Ein Mensch kann in die Bewusstseinsfelder eines Raumes eintauchen und die störenden Faktoren bereinigen. Er ist somit in der Lage, ein Kraftort zu erschaffen, sofern er dies mit einer positiven Absicht tut. Die positive Absicht ist zwingend nötig, da die Räumlichkeiten meist auch für andere Menschen zugänglich sind und diese mit dem verändern der Energien nicht eingeschränkt werden dürfen. Das bedeutet, dass jeder Ort ein Kraftort ist. Es stellt sich lediglich die Frage, ob dieser Ort dem ursprünglichen Zustand entspricht? Sollte ein Ort nicht im Urzustand verweilen, ist ein Mensch in der Lage, sich das gewünschte Ergebnis selbst zu erschaffen.

Sabrina Equilino

www.sabrinaequilino.ch

Ein Kommentar für Räume als Kraftorte – ein natürlicher Zustand oder ein menschliches Ergebnis?

  1. Wunderschön. Mein Vater war Architekt und Musiker. Ich liebe Schönheit und gesunde Ausstrahlung von Bauten, von der Antike bis in unsere Zeit hinein.Ich empfinde bei bestimmten Bauten aus der Antike, so wie bei Pyramiden und auch bei griechischen Tempeln, Harmonie, so wie etwa, wenn Mathematik und Musik sich durchdringen, von der Schönheit und der Stimmung. Im “Goldenen Schnitt” fühle ich sowas auch. Und im menschlichen Körper, bzw. Körpern aus der Tier – und Pflanzenwelt. Ich selber habe es immer wieder erlebt, wenn in Bauten, z.B. Zweckbauten der 60-ger und 70-ger, die energetische Ausstrahlung sich ungünstig gegen die psychische Stimmung, bzw, auch kränkend auf die körperliche – und geistige Beschaffenheit auswirkten. In der Grundschule hatte ich es irgendwie gefühlt, wie sich sowas als Stress auf`s Gemüt und das Lernen auswirken kann. Ich hatte aber auch wundervolle Räumlichkeiten erlebt, worin ich wirklich Wohlempfinden spürte, auch in Kirchen, wenn diese lichtdurchlässig gebaut sind. Bäume und Gärten auf den Dächern und Waldanlagen in der Stadt sind einfach super!Zur Permakultur als Anlagen in Städten: Diese kann ergänzen die Architektur, Ausstattung und Energie des Gebäude. Für die Gesundheit sieht unsere Zukunft ab jetzt so aus, dass Immobilien 1:1 mit dem sich ergänzen, was unsere Erde, bzw. die Natur unserem Geist vorgibt. Natur und Kultur können so gut harmonieren.
    Herzliche Grüße, Enikö Helena

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